TORRENTES

Das Stück Torrentes erzählt die Geschichte des Wallfahrtsortes "Maria Trens". Laut Legende kam es zu einer schweren Hangrutschung. Wie durch ein Wunder fand man inmitten des Gerölls eine unbeschädigte Marienstatue, die der Finder mit zu sich nach Hause nahm, aber über Nacht verschwand und in der Pfarrkirche auftauchte. Dieses "Wunder" bildete den Grundstein der Wallfahrt nach Maria Trens. Diese Legende bildet den ersten Teil des Stücks, gleich zu Beginn ertönt das Getöse des Gewitters, das schlussendlich den Murenabgang hervorruft. In der darauffolgenden Verwüstung erklingt zaghaft und andeutungsweise das Marienlied "Wir ziehen zur Mutter der Gnade", das sich als roter Faden durch das Stück zieht. Nach und nach erklingt es überzeugter und mündet schließlich in einem ersten Hühepunkt, sobald die Statue unversehrt aufgefunden und ausgegraben wird.

Der zweite, schnelle Mittelteil widmet sich um einen weiteren, wenn auch gegensätzlichen Aspekt des Ortes, und zwar der Hektik der modernen Mobilität. Trens liegt an der vielbefahrenen Brennerachse, angebunden an Autobahn, Zug und vielbefahrener Landstrasse, säumen ungeduldige Urlauber und Pendler die Strassen, in der Hoffnung so schnell wie möglich von A nach B zu kommen.

Schlussendlich folgt noch der dritte Teil, der in majestätischer Form einer Fanfare das 70-jährige Jubilmäum der Musikkapelle Trens im Jahr 2019 feiert.
Art: Konzertwerk Grad: 3 Min.: 8 Jahr: 2018 Verlag: Musikverlag Frank Instrumentation: Blasorchester
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